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Albanien 2017

Reisen 2017
Albanien

Am Montag fuhren wir über Shkodra, Vau Deja nach Koman.  Die Straße ist leider vollkommen desolat, auch regnete es immer wieder. Rauf auf die Krone der Staumauer. Durch den engen Tunnerl bis zur Fähranlegestelle.
Dort wollte uns ein „Keiler“ eine Fahrt nach Fiere am Dienstag um 09h00 mit einer alten kleinen Fähre um 70€ verkaufen.
Wir warteten aber auf die „Alpin“ eine neuere große Fähre die um 12h00 dieselbe Strecke um 35,00€ anbietet.
Übernachtet haben wir direkt neben der Staumauer auf dem Parkplatz vor dem einspurigen ca. 900m langen Tunnel.
Beim Durchfahren kam uns ein 9sitzer Bus entgegen. Nachdem ich beide Aussenspiegel eingeklappt hatte konnten wir aneinander vorbeifahren. Aber 20m hinter dem Bus war eine Ausweichstelle. Der Bus hatte vermutlich keinen Retourgang.
Von Orasac bis Koman fuhren wir rund 282km.

Am 12.09. um 10h00 fuhren wir wieder durch den Tunnen und parkten vor dem Fähranleger der „Alpin“. Die große Fähre legte pünktlich um 12h00 ab. Die Fahrt durch die Fjordähnliche Flußlandschaft nach Fiere  ist trotz Regen, teilweise Nebel und Bewölkung sehr interessant und sehenswert.
In Fiere mit 8 Atü in der Luftfederung problemlos vom Schiff runter.
Über die hauptsächlich einspurige jedoch in gutem Zustand befindliche Straße durch Polave, Arst, vorbei am Hotel Alpin und Blerin sowie Xath.gefahren.


Nach Quafe e Melit auf die E851 gewechselt. Die Straße ist zwar breiter aber in schlechtem Zustand. Teilweise fehlt die halber Straße, die großen Löcher sind nur mittels Steinen abgesichert.
In Puka haben wir beim Han Perparin Laci sehr gut gegessen und übernachtet.
Für die 94km lange Strecke haben wir über 4 Stunden gebraucht. Die Landschaft ist absolut sehenswert. Wir fuhren meist rund 500m über den fast senkrecht darunterliegenden Tälern und Flüssen.
Von Puke fahren wir nach Vau i Dejes, über Dajc geht’s nach Lezhe. Am Skanderberg-Denkmal geht’s vorbei bis Zajmay. Dort zweigen wir nach rechts ab Richtung Tale. Am  kilometerlangen Sandstrand wollen wir ein paar Tage verbringen.
Seit unserem letzten Besuch hat sich viel verändert. Fast alle Gastwirte sind neu. Wir wollten auch wieder im auf Stelzen ins Meer hinausgebautem Restaurant essen. Nur gibt’s dort nur mehr Getränke, die aber dafür teurer als bei den anderen.
Der Wirt rund 100m neben unserem Womo ist freundlich sehr nett und bei ihm ist man auch sehr gut und preiswert. Die  Fische schwammen noch am Morgen im Meer und werden frisch zubereitet.
Koordinaten:  N 41°41'30.1"     O 019°34'53.4"
     
Wir haben Eric Klarenci mehrmals auf ein paar Bier besucht. Wurden von Ihm auf frisch gemachte Fische eingeladen. Weil er sah wie gut sie uns geschmeckt haben gabs als Draufgabe noch 2 Bier.
 
 
Am 17.09. fuhren wir über Durres nach Berat der Stadt der 1000 Fenster.  Die Stadt liegt am Fluß Osum. Daüber  liegt die Burgfestung von Berat, Kala/-ja genannt. Sie gehört zu den am meisten besuchten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Berat. Sie ist auch Wahrzeichen der Stadt und ist auf dem Stadtwappen abgebildet. Das Burgviertel besteht noch heute aus zahlreichen kleinen Häusern, wovon die meisten aus Stein gebaut sind. Noch immer sind in den verwinkelten Gassen diverse Kirchen mit aufwendig geschmückten Ikonen zu besuchen. Darunter zählen die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit (Shën Triadha) und die Kirche der Heiligen Maria von Blachernae. Ebenso finden sich die Ruinen der Roten Moschee, der Weißen Moschee und einer türkischen Kaserne auf dem Burgberg. Sehenswert ist die römische Zisterne, die bis ins 19. Jahrhundert hinein in Benutzung war. Berühmt ist das Onufri-Museum, das Werke des gleichnamigen und bedeutendsten albanischen Ikonen-Malers zeigt.
 
Allein die Auffahrt ist ein Erlebnis. Wir glaubten nicht, dass auch große Reisebusse die schmale kurvenreiche Straße schaffen. Waren auch froh, dass uns weder beim rauf- noch beim runterfahren einer begegnete. Das Burginnere gilt als Altstadt und ist bewohnt.
Als nächstes besichtigten wir den Osum Canion. Der Osum ist ein 161Kilometer langer Fluss.  Er entsteht im Südosten des Landes auf rund 1420 m ü. A. und  liegt in der tiefen, von bis zu 100 Meter hohen Felswänden umgebenen Osum-Schlucht. In Berat  überquert auch die alte osmanische Steinbrücke Ura e Goricës den Fluss.
Wir fanden im Osum Canion eine super Übernachtungsplatz in  der Nähe der schönsten  und eindruckvollsten Aussichtspunkte.

Vom Osum-Canion müssen wir wieder über Corodove und Pelican zurück nach Berat das wir nochmals ausgiebig besichtigten. Von Berat fuhren wir weiter auf schlechter Straße nach Patos. Von dort nach Ballsh auf der SH73. Das sollte eigentlich eine gut befahrbare Straße sein.
Unsere Almwege in Österreich sind aus verständlichen Gründen meist für Fahrzeuge gesperrt. Aber immer wesentlich leichter begeh- oder befahrbar als diese sogenannte Verbindungsstraße.
Ein zweites Mal würde ich dort nicht einmal mehr mit meinem normalen Fahrzeug einem Subaru Forester mit Allrad und großer Bodenfreiheit fahren. Für 15km haben wir 4 Stunden gebraucht. Ich bin richtig stolz auf mich, dass alles ohne Beschädigung des Womos ging. Allerdings auch nur weil ich es mit der Luftfederung um fast 20cm anheben konnte.
Von Ballsh über Tepelene  nach Gjirokastra gings dann über eine Sehr gut ausgebaute Straße.
Insgesamt fuhren wir an diesem Tag 175km.

Am 18.09. haben wir am Campingplatz in Gjirokastra um 400 Leke sehr gut gegessen und getrunken. Die  Riesenportion gegrilltes Huhn mit Beilagen war so groß, dass wir am nächsten Tag noch einen Salat  mit Hühnerstreifen davon machten.
Am Dienstag fuhren wir weiter Richtung Griechenland. Auch das Womo ließen wir noch an der „Lawash“ neben der Historischen Brücke nach Gjirokastra um wohlfeile 5€ sowohl außen als auch innen reinigen. Die beiden Wäscher gaben sich sehr große Mühe und verdienten sich sowohl das Trinkgeld als auch das Bier redlich.
Die Grenzstation bei Kakavije erreichten wir schnell. Die Grenzkontrolle war gründlich und dauerte rund 45 Minuten.

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