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Etruskerstädte

Reisen 2011 > Toskana

Von Civitavecchia fuhren wir auf den Stellplatz von Monalto Marina. Im Ort ist beinahe jede freie Fläche als Womostellplatz ausgewiesen. Für den Ort sicher nicht schlecht, ist doch Rom nahe. Und heute ist Sonntag.  Für eine Nacht 10 € ist ok.
Gegessen haben wir in einem der wenigen noch offenen Lokale hervorragend. Meine Fische waren absolut frisch und köstlich zubereitet. Glorias Pizza so wie man sich Pizza in Italien wünscht. Der Rotwein gut, nur etwas zu warm. Vom Preis 27,-€ für alles waren wir angenehm überrascht. Sardinien liegt hinter uns.
Am 25.09. fuhren wir nach Tarquina Lido auf den 4 Sterne Campingplatz Tuscia Tirrenica.
Die 4 Sterne sahen wir dann auch in der Nacht auf Dienstag, aber auch die Deichsel des großen Wagens.
Selten sieht man einen derart abgewirtschafteten Platz. Aber um das Museum und die etruskischen Ausgrabungen zu sehen ist der Standplatz ideal.
Für eine gründliche Besichtigung sollte man sich aber so wie wir, mindestens 2 Tage Zeit nehmen.
Taquina geht zurück auf das etruskische Tarchuna das von Tarchos dem Sohn oder Bruder des Tyrrhenos im 7.Jhd.v.Chr. gegründet wurde.



Die sehr gut erhaltenen Grabbeigaben aber auch Sargverzierungen geben uns Einblicke in die damalige Kultur. Auch die Malereien und Zeichnungen auf den meist aus Bucherra hergestellten Gegenständen zeigen die damalige Welt.


Auch dass auf vielen Sargdeckeln wie z.B. dem Sakophag des Magistrats die begrabene Person lebensecht vom Bildhauer dargestellt wurde zeigt über welch hohes Können die damaligen Künstler verfügten.


Gestern legten wir wieder einen „Faulenzertag“ ein.



Heute 29.09.11 fuhren wir als erstes nach Tuscania. Die Stadt war von jeher schon ein Kreuzpunkt verschiedener Straßen die ihr eine wichtige strategische Bedeutung zukommen ließ.


Der Erhaltungszustand dieser alten Stadt überraschte uns vollkommen. Auch das Umland ist interessant.


Nach der ausführlichen Besichtigung gings weiter nach Viterbo.
Dort könnte man auch im Womo innerhalb der Stadtmauer übernachten.

Ganz in der Nähe unseres Parkplatzes befindet sich eine Zeitgenössische Skulptur die eine halb eingegraben Person darstellt. Nur Kopf Hände ein Arm und ein Knie sowie die Füße sind zu sehen.

In der Altstadt noch einen Cappuccino getrunken und dann einen Trödelmarkt besucht.
Nur ca.10km sind es bis zu den Ausgrabungen in Ferento. Leider waren diese geschlossen. Also nur von außen Bilder gemacht.
Nun den Bolsenasee haben wir auch noch nicht gesehen. Vorher fahren wir noch durch den schönen Ort Montefiascone.

In Bolsena enscheiden wir uns nach Montalcino zu fahren. Den Brunello direkt am Ort wo er erzeugt wird zu verkosten, darauf freuen wir uns.

Ca. 25km vorher finden wir jedoch einen guten Übernachtungsplatz neben einer Kirche auf dem Platz vor der Polizeistation. (N 43.00125°  O 11.68280°)
Fortsetzung 30.09.11

Wie üblich ändern wir den Reiseplan gleich bei der Abfahrt. Wir haben an der 100m entfernten Kreuzung den Hinweis Montepulciano gesehen. Also zuerst dorthin. Auf dem Weg entdecken wir durch Zufall Monticchello. Ein wirklich sehenswerter Ort wie wir bei der Besichtigung feststellen. Und das beste offensichtlich nicht so bekannt. Denn es sind relativ wenig Fremde in dem auf Fremdenverkehr ausgerichteten Ort.
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