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Euböa

Reisen 2013 > Griechenland 2013
Wir verlängern den Sommer vom 20.August 2013 bis 12.Oktober 2013
Nach dem Frühstück gings los. Vorerst nach Villach zum Falle. Schließlich habe ich von den Kindern einen Gutschein zum Geburtstag bekommen. Der gehört natürlich in Campingzubehör umgewandelt.
Durch Zufall fanden wir den Gasthof Bacher wo wir wirklich gut zu Mittag aßen.
Am späteren Nachmittag gings durchs Kanaltal Richtung Triest. Zwischendurch gabs selbstverständlich den obligatorischen Capuccino.
Am späten Abend trafen wir in Triest ein. Das Navi führte uns von der Autobahn auf relativ schmalen Straßen (Vorgeschmack auf Griechenland) zum Hafen. Unmittelbar vor dem Check Inn von Minoan konnten wir wunderbar übernachtend auf die Fähre warten.
Beschreibung der Einfahrt usw. miserabel, aber dank Garmin problemlos.
Einchecken ab 00h01 ist sicher nicht unbedingt meines, genauso wenig wie die Auffahrt aufs Schiff um 03h30.

Dann ging’s vorerst ab in die Kabine. Nur was war das? Ich kämpfte mit meiner Platzangst. Das Bad Zuhause ist sicher größer als die Kabine mit 2 Betten und Bad. Wir sahen aber auch, dieselbe Größe gibt’s mit 4 Betten. Klaustrophobie, ich wäre sicher sofort wieder raus. War nur froh, dass die Klima funktionierte und es absolut finster war. So bekam man die Enge des Raums nicht mit.
Also echtes Camping an Board, ohne gratis Kabine und Essen ist mir 100x lieber. Ob wir uns das noch mal antun, außer bei der bereits gebuchten Rückfahrt überlegen  wir ernsthaft. Denn wir haben ja Zeit und müssen nicht „Kilometerfressen“.
Vielleicht sind wir durchs eigene Boot bzw. das Wohnmobil wirklich mehr Freiheit gewohnt, die wir nicht mehr missen wollen.

Nun am 22.08. ging’s mit ca. 1,5 Stunden Verspätung um 19h30 in Patras von Bord. Wir fuhren gleich über die neue Brücke Richtung Nafpaktos.
Etwa 15 km nach Nafpaktos fuhren wir rechts ab nach Chiliadou. Den Strand kennen wir bereits von früheren Besuchen.
Normalerweise stehen dort immer mehrere Womos. Doch heuer waren wir das einzige Womo. Nur am Wochenende kamen Griechen aus der Umgebung zum Baden. Allerdings auch weniger als vor mehreren Jahren.
Strandduschen waren in Betrieb. Wir fühlten uns sehr wohl.

Leider wurde am Sonntag der Wind ziemlich heftig, darum beschlossen wir am Montag Richtung Itea weiterzufahren.
In der Nähe der Paralia Sergoulas fanden wir auch das uns schon bekannte Strandlokal mit Brause. Die gebackenen Tintenfische schmeckten wieder wirklich gut und auch die Preise sind noch immer moderat.
Leider wurde aus dem Wind richtiger Sturm und das war weniger angenehm. Wir ahnten gar nicht wie viel Sand unter dem Kies steckte. Nach einem Tag „Sandstrahlung“ und flüchteten in eine windgeschützte Bucht 20km vor Itea.

Der Campingplatz Delficamp wurde schon vor mehreren Jahren geschlossen. An der NO-Seite der Bucht ist jetzt eine Fischfabrik, aber weit genug weg, dass sie nicht stört. Die Fischzucht wird in einer benachbarten Bucht betrieben, stört also auch nicht.

Zum Baden ist hier sehr schön. Kiesstrand und nur 3 griechische Dauercamper mit ihren Wohnwagen an der Westseite der Bucht. Wir haben es uns in der Mitte gemütlich gemacht.
So viel geschwommen wie hier sind wir schon lange nicht mehr. Das Wasser ist mit 28°C selbst für Gloria warm genug.

Am Montag fuhren wir vorbei an Galaxidi über Itea, Delfi (das wir schon mehrmals besichtigt hatten) und Arachova zum Nonnenkloster von Jerusalim. Die Anfahrt zum Kloster ist sehr schlecht beschildert, teilweise nur sehr schmal und ziemlich steil.
Das Kloster selbst ist sehenswert und sehr interessant.
Leider durften wir im Kloster nicht fotografieren. Auch eine Kerze anzünden wurde vermutlich zum Schutz der schönen Ikonen nicht erlaubt.

Von dort gings über Distomo (das 1943 von deutschen Truppen niedergebrannt wurde) zum Kloster Ossious Lukas.
Das Kloster ist nach seinem Gründer dem Einsiedler Lukas der Anno 946 verstarb benannt.

Wunderschön sind die Goldmosaike und Fresken sowohl in der Hauptkirche als auch in der Krypta unterhalb der Kirche.
Bei den farbenprächtigen Marmorböden gerät man unvermutet ins schwärmen über die Kunst der Steinmetze, die von Teofano der Mutter von Kaiser Basileios, im 11. Jahrhundert mit diesen Arbeiten betraut wurden.

In Livadia versorgten wir uns beim Lidl mit Getränken und fuhren über Orhomenos, Pirgos über teilweise recht schmale Landstraßen durch die Berge zum Kap Arkitsa dem Fährhafen nach Euböa. Direkt am Strand von Arkitsa konnten wir wunderbar übernachten.

Am Dienstag kamen wir nach ca. 45 Minuten auf der Fähre, in Loutra Edipsou an. Preis 29,50€ fürs Womo mit 2 Personen.
Wir fuhren in westlicher Richtung bis Agios Georgios weil ich mit dem Fernglas von der Fähre aus sehr schöne Strände entdeckt hatte, jedoch auch im Wasser Unmengen Quallen.
Leider waren das nur Hotelstrände.
In Agios Georgios fanden wir ein schönes Plätzchen. Im Wasser aber viele Quallen. Also nichts mit baden.

Mit dem Krad bin ich die ganze Küste abgefahren ohne jedoch Womogeeignete Plätze zu finden. Bei der Auffahrt von einem aufgelassenen Fischereihafen stürzte ich auch noch in einer „eisglatten“ Kehre. Gott sei Dank nur ein paar kleine Hautabschürfungen weil ich ja im Schritttempo unterwegs war. Nur konnte ich auf dem steilen und glatten Asphalt nicht einmal aufstehen weil ich auch mit den Schuhen ausrutschte.


Ein Feuerwehrauto kam bereits nach 30 Minuten.

Die Besatzung und konnte einen Waldbrand 

mit diesem Einsatz verhindern.

Am Mittwoch fuhren wir zurück nach Edipsos. Weiter gings über Istiea wo ein riesengroßer Markt war zur Bucht Psaropuli (N 38°57’44,7“  E 023°23’03,7“).
Dies ist eine wirklich schöne ca. 4km breite Bucht. Wie schon gewohnt sind wir auch hier das einzige Womo. Leider aber auch hier im Wasser einige Quallen.
Nun mit meinen Hautabschürfungen ist Schwimmen momentan ohnehin nicht das beste. Plötzlich brannte es in ca. 1km Entfernung von unserem Stellplatz.

Am Samstag den 07.09. fahren wir weiter. Schulz schwärmt in seinem Womo-Bücherl ja vom Strand von Kotzikia. Schön ist die Bucht ja, nur für Womo’s ungeeignet. Weil man dort nicht einmal mehr außerhalb der Saison parken kann.
Die Bucht von Ahladi schaut wirklich einladend aus eine Stellmöglichkeit ist jedoch nur an einer Stelle der Strandstraße gegeben die uns nicht gefiel.

Die Bucht von Agia Anna hat einen sehr breiten Sandstrand.  Promt haben wir uns auch mit dem Womo im Sand eingegraben. Nach rund 1,5 Stunden schweißtreibender Arbeit mit Wagenheber, Keilen und unserer Motorradrampe kamen wir wieder heraus.

Nun stehen wir am Strand von Kria Vrisi. Außer einem Berliner Womo und einem aus Frankreich sind in der rund 3km breiten Bucht nur noch ein paar griechische sonntägliche Stradbesucher. Auch die Kantine hat bereits geschlossen. Die Brausen funktionieren jedoch noch.
Heute sind seit Mittag wieder relativ hohe Wellen. 2 Reiter treiben eine große Ziegenherde über die Hügel.
Wir konnten am Strand neben der Brause eine große Melone ernten.

Wir wollen aber auch die Ostküste kennenlernen und fahren Richtung Limni. In einiger Entfernung entdecken wir eine wunderschöne Bucht. Aber welch Überaschung, Wolfgang und Brigitte bergrüßen uns. Wir haben sie in der Bucht vor Galaxidi kennengelernt. Hier lernen wir auch noch zwei nette Camper Irmgard und Johann aus dem Oberallgäu kennen.

Heute am Mittwoch bin ich ca. 1 Std. zum Kloster Galataki gewandert. Sehr schweißtreibend aber wunderschön. Leider waren gestern Abend Quallen im Wasser. Ihnen gefiel die Bucht jedoch nicht und sie zogen weiter.
Vielleicht hat sie auch die Zufahrt zur Bucht abgeschreckt.

Den Markt in Limni aber auch die Umgebung müssen wir selbstverständlich besichtigen.

Auch der Kaffe Frappe und die Restaurants wollen besucht werden.
Angenehm überrascht waren wir von den Preisen.

Eine Fischplatte für 2 Personen um 8,-€ hat auch wirklich gut geschmeckt.
Den Abend ließen wir gemütlich mit den Nachbarn ausklingen.

Am Donnerstag den 19.09. verließen wir den schönen Badeplatz bei Limni.

Über Strofilia an Mantoudi vorbei gings durch die schöne und grüne Gebirgswelt von Euböa. In Prokopi fanden wir einen Wasserhahn mit gutem Trinkwasser.
Alles wurde gefüllt.

In Halkida wurde getankt und beim Lidl gabs auch wieder “Mineralwasser mit Gas”, das interessanterweise die kleinen Händler nicht führen.

Über die neue Brücke fuhren wir zur Autobahn Richtung Athen.
Bei Shimatari verließen wir sie wieder um über Skourta nach Eleusis zu fahren. Auf dieser Straße haben Ziegen Vorrang.

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