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Griechenland 3.Teil

Reisen 2010 > Griechenland

Am 17.09. war baden und relaxen angesagt. Während des Tages kamen wieder mehrere Womos auf den Platz. Unter anderem ein Salzburger mit einem Hymer. Er war ganz verwundert weil keine Campingverbotsschilder mehr vorhanden waren. Er war im Mai auf dem Platz und da waren Verbotsschilder aufgestellt. Und die Polizei hat angeblich Camper zum weiterfahren aufgefordert.
Wir mussten diese Erfahrung bisher Gott sein Dank noch nie machen.

Am Samstag den 18.09. fuhren wir weiter. In Githion war noch immer der große Markt. Was uns dort jedoch sehr stört sind die tausende Müllsäcke an der Ortsein- und Ausfahrt.
Wir fuhren die schöne Strecke über Areopoli, Itilo. In Trahila wollten wir den von uns vor Jahren besuchten schönen Strand wieder aufsuchen. Fanden diesen jedoch absolut nicht mehr besuchenswert. Durch äußerst rege Bautätigkeit ging wieder ein Paradies verloren.
Leider wird in diesem Teil der Mani momentan auf Teufel komm raus gebaut. Alles im Stil der alten Mani-Türme. Teilweise sieht man dass sich der Geldadel hier angesiedelt hat. Die Häuser haben Zufahrten wie Schloß Schönbrunn, teilweise auch eigene Hubschrauberlandeplätze und die eigene Hauskapelle steht neben dem Schwimmingpool. Naja so kann der Glaube auch gleich baden gehen.

In Kardamilli merkt man das Womos unerwünscht sind. Dann sind wir durch das uns sehr gut bekannte Kalamata und Messini durchgefahren und stehen derzeit wieder recht schön am Strand von Bouka. Koordinaten: N37.01276°  O 21.99278°.

Heute haben wir unser Enkerl Florian angerufen und Ihm zum 8. Geburtstag gratuliert.
Am 20.09. fuhren wir mit der Dax Monkey nach Messini. Am Wochenmarkt boten viele Metzgereien  Spannferkel an. Ich konnte nicht widerstehen und habe eine kleine Portion  (war aber über 1,4kg) gekauft. War ein echtes Festmahl. Allerdings viel zu viel. Aber auch unser Wachhunde bekamen ihren Teil und der Rest reicht noch für ein 2. Essen.

Am 21.09. fuhren wir, nachdem wir die Toilette im öffenlichen WC entleert hatten und in Kalamata noch beide Gasflaschen auffüllen ließen weiter Richtung Pilos.  Einen Zwischenstop legten wir in der wunderschönen Ochsenbauchbucht ein.  Diese liegt im Naturschutzgebiet in der Nähe der Höhle des Nestors. Wo dieser altgriechische Viehdieb seine gestohlenen Viehherden versteckte. Naja dass ist immerhin  rund 3000 Jahre her.


Gegenüber liegt auch dass Paleokastro. Da man dort keinesfalls über Nacht stehen beleiben kann, auch wegen der Mücken fahren wir weiter zu unserem geplanten Stellplatz
Koordinaten: N 36.98983° O 21.64920° der Glifadaki Beach. Leider ist die Zufahrt im Ort Romanos sehr eng und auch noch ziemlich verparkt. Bei „Rina s Taverne“ füllen wir unsere Wasservorräte auf und tranken 2 Bier. Auf dem Platz lernten wir Ilse und Luis kennen die in der Nähe seit über 5 Jahren ein Häuschen gemietet haben.

Mit Luis zu der auf der rechten Seite liegenden Taverne abendessen. Absolut preisgünstig (17,-€ mit Getränken) und wirklich gut, obwohl Luis sagte dass dies eher die teure Gaststätte ist. Am nächsten Tag besorgte er uns noch gutes und preisgünstiges Olivenöl. Auf diesem Platz haben wir auch "unsere Hauskatze Tiger".  Sie erkundet bereits das Womo. Selbstvetrständlich erst nachdem sie sich wirklich sattgefressen hat und begleitet Gloria auf Schritt und Tritt.
Das Wetter ist leider heute meist bewölkt, aber morgen sollte es laut Wetterbericht wieder schön sein.
Angeblich streiken die Griechen (Tankstellen usw.) wieder. Beim Lidl in Kalamata und Messini gabs leider kein Mineralwasser mehr. Bei Diesel oder Benzin gibt’s hier aber keine Versorgungsprobleme. Angeblich aber in Athen. Hier bemerken wir aber auch in den Geschäften nichts davon.

Den 23.09. nutzten wir um Nestors Palast zu besichtigen. Anschließend fuhren wir nach Pilos. In der Bucht von Pilos wurde die ganze türkische Armada von ein paar englischen Kriegsschiffen versenkt. Durch die Meerenge konnten sie nicht mehr raus und in der flachen Bucht nicht manövrieren.
Vor der Weiterfahrt besuchte Gloria noch Jenny´s Friseursalon in Korifasi.
Am 24.09. verabschiedeten wir uns von Ilse und Luis und „unserer Hauskatze Tiger“ die zum Abschied noch eine Dose Katzenfutter bekam.

Wir fuhren weiter und besichtigten noch die Paralia Mati. Dort sind zwar Brausen aber auch Campingverbotsschilder vorhanden und gefallen hat´s uns auch nicht sonderlich.
Kurz nach Maranthopoli haben wir einen schönen Badeplatz mit Wasser, Brausen  Sand- und Felsstrand gefunden. Ins kleine vollkommen saubere Hafenbecken führen Badeleitern. Mehrere kleine Restaurants sind auch vorhanden. Koordinaten: N 37.11829°  O 21.57549°. Auch den „Eifelturm“ an der Ausfahrt von Kiparissia übersahen wir nicht. An Elea  fuhren wir vorbei, dort hat´s uns schon vor Jahren nicht gefallen.  Beim fahren durch Zaharo viel uns die rege Bautätigkeit auf. Die haben offensichtlich viel Geld für die
Brandschäden vor 2 Jahren bekommen, obwohl Zaharo nicht so stark wie die daneben liegenden kleineren Orte betroffen war. Den Wald in der Nähe von Kaifas gibt’s nicht mehr, er ist verbrannt.

Gelandet sind wir jetzt am Strand von Kato Samiko. Koordinaten N 37.53075  O 21.57722. Hier gibt’s außer Brausen sogar eine Toilette. Nur das Brettlbudenrestaurant ist bereits beim abbauen, sprich für die heurige Saison zusperren. Aber es stehen noch mehrere Womo´s hauptsächlich aus Deutschland hier. Unser Nachbar sagte mir er war vorher in Elea wo sonst immer 30-40 Womos standen standen sie heuer zu zweit. Sie waren auch in Athen. Dort wurde zwar von ein paar Leuten vor dem Parlament während sie der Wachablöse zuschauten demonstriert, ansonsten merkten aber auch Sie nichts von den Streiks bzw. wussten nicht einmal dass es angeblich kein Benzin gibt.
Das Wetter ist leider noch immer bewölkt, aber nicht kalt.

Irgendwann geht leider auch die schöne Zeit zu Ende. Das merkt man auch daran, dass die „Brettlbuden“ weggeräumt werden.
Heute am 02.10. gings die letzten 130km nach Patras zur Fähre. Das Einchecken war problemlos. Wir fanden noch Zeit unser übliches Abschiedsessen „Pikilea“ einzunehmen. Der Ober machte uns gleich darauf aufmerksam, dass die kleine Portion für 2 Personen reichlich ist.
Nun was solls, mehr als die Hälfte packte uns die Küche zum mitnehmen ein. Geschmeckt hat´s trotzdem wie immer vorzüglich.

Diesmal waren jedoch fast keine Womos und PKW´s am Pier. Dafür jede Menge LKW´s. Wie üblich wurden diese vor dem auffahren auf die Fähre sehr genau untersucht um zu verhindern, dass sich Illegale darin verstecken. Auch die Stauräume unseres Womos wurden kontrolliert.
Am Camperdeck gabs dafür viel freien Platz. Die Back- und Steuerbordreihen waren aber wie üblich ganz eng gestellt.
Was sich die Belader dabei denken?
Vermutlich nichts! Genau so schauts auch aus.

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