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Pfingstreise 2017

Reisen 2017
Am 29. Mai holten wir Enkel Michael und unser Wohnmobil ab, um Richtung Kroatien zu fahren. Unseren üblichen Tank - Zwischenstopp legten wir in Villach ein.
In Tarvis zweigen wir von der Autobahn ab zum Predilpaß.
Die SS54 führt duch eine herrliche Landschaft am sehenswerten Lago del Predil vorbei.
Unser nächstes Ziel war Fort Hermann. Eine Festung aus dem 1. Weltkrieg in der nähe von Kluze. (1897–1900)
Die Zwillingswerke oberhalb von Flitsch verhinderten den Durchbruch aus dem Isonzotal über das Koritnicatal gegen den Predilpass nach Kärnten und Krain. Der Name steht für den Hauptmann Johann Hermann von Hermannsdorf, der 1809 im Kampf gegen Napoleon hier gefallen ist. Die Anlage liegt heute auf dem Gebiet Sloweniens.
Wir fuhren auf der Smaragdstraße der Soca entlang.


Dies ist ein Paradies für Naturliebhaber, Abenteurer und Aktivurlauber.



Bei Kobarid schneiden sich das Nadiza Tal und das obere Soca Tal durch das der Isonzo von Trenta bis in den Süden nach Nova Gorica an der Staatsgrenze zu Italien fließt.
In Nova Gorica verließen wir die herrliche Landschaft und fuhren nach Görz in Italien. Besichtigen wollten wir die Görzer Burg, aus dem 11. Jahrhundert. Sie ist das alte Herz der Stadt. Auf der Anhöhe oberhalb des Ortes gelegen, bietet die Burg einen spektakulären Ausblick auf Görz und Umgebung. Leider konnten wir das innere nicht besichtigen.
Ihr heutiges Aussehen spiegelt nicht exakt das ursprüngliche wider: so ist von dem alten Wachtturm, der von den Venezianern aus Verteidigungsgründen abgerissen wurde, heute nur das Fundament im Hof der Lanzi sichtbar.

Zur Burg gelangt man durch das Tor Porta Leopoldina, die 1660 zu Ehren des Besuchs des Kaisers Leopold von Habsburg erbaut wurde. Unser Womo paßte ohne die Spiegel verstellen müssen exakt durch.

Die Burg spiegelt die Entwicklung zwischen dem 13. und dem 16. Jahrhundert wider, mit der schrittweisen Hinzufügung von Gebäuden und Verteidigungsanlagen. Die Burg wechselte mehrmals den Besitzer, sie ging von den Grafen von Görz, Anwälte der Kirche von Aquileia, an die Habsburger, kurzzeitig an Venedig und an Napoleon.
In seiner Geschichte wurde die Burg oft verändert für verschiedene Funktionen, Verwaltungszentrum, Kaserne, Gefängnis.
Die Burg wurde während des Ersten Weltkriegs bombardiert. Die geduldige Rekonstruktionsarbeit seit den dreißiger Jahren durch die Familie Cossar hat der Burg jene faszinierende mittelalterliche Atmosphäre verliehen.
Und der Parkplatz war unser super Übernachtungsplatz mit herrlicher Aussicht.
Nach dem Frühstück gings weiter Richtung Monfalcone. Dort auf der Autobahn an Triest vorbei.Bei Spodnje Skofije erreichten wir Slowenien. Durch Koper gings nach Dragonja an der Kroatischen Grenze. Unser Ziel den Campingplatz Stella Maris erreichten wir am frühen Nachmittag.
Am Dienstag und Mittwoch genossen wir mit Michael den Campingplatz und Strand noch alleine. Denn unsere Kinder mit den Enkeln Florian und Matthias stießen erst am Donnerstag zu uns. Ab da waren Oma und Opa gefordert.
Vom Donnerstag bis Montag abend versuchten wir unsere Enkelkinder während der "Tauchzeit" Ihrer Eltern die Zeit zu vertreiben. Also war baden und spielen unsere Hauptbeschäftigung. Wir pendelten zwischen Campingplatz und Hotelanlage hin  und her.
Am Dienstag fuhren Günther und Martina mit Florian und Matthias nach Hause und Bobo nach Lignano. Wir fuhren mit Michael im "Bummelzug" nach Umag. Besonders ein Tauchboot im Hafen weckte Michi's Interesse. Nach einem sehr guten Abendessen in der Altstadt gings wieder zurück zum Womo.
Am Mittwoch gegen Mittag verließen wir Umag. Wir fuhren durch Koper nach Triest. Kurz nach Triest war die Autobahn wegen eines Untalls total gesperrt. Darum verließen wir sie und fuhren auf der Bundesstraße über Udine zu dem  schön hoch über dem Ufer des Fluss Torre gelegenem gebührenfreien und ruhigen Stellplatz. Kurze Wege ins Zentrum und schöner Spazierweg dem Fluß entlang.  Adresse: Via Sottocolle Verzan 33017 Tarcento Koordinaten: N46°12’52’’, O13°13’30’’ .
Auf der fast Autofreien Bundesstraße fuhren wir durchs Kanaltal Richtung Kärnten. Eine kurze Rast gab's noch für Michi auf einem Spielplatz in Tarvis und für uns den letzten italienischen Cappuccino. Am frühen Nachmittag erreichten wir unser nächstes Ziel Camping Arneitz am Faakersee.
Den letzten Teil des Pfingsturlaubs verbrachten wir auf dem Campingplatz Arneitz der uns als sehr kinderfreundlich empfohlen wurde. Michi fand  bereits am ersten Tag Spielfreundin Laura, die leider  am Samstag mit ihren Eltern nach Hause fuhr.
Wir nutzten das herrliche Wetter noch bis Dienstag nachdem auch Michi absolut kein Heimweh hatte sondern seiner Mutti auf die Frage wann er nach Hause kommt antwortete: "nächstes Jahr".






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