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Sardinien 1.Teil

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Sardinienfahrt im Herbst 2011

Am 30.08.2011 sind wir um ca. 14h von Zuhause über die A10 Richtung Kärnten gefahren. In Villach haben wir bei der Gemeindetankstelle relativ preisgünstig um  1,35€ vollgetankt. Bei Camping-Falle noch ein benötigtes Stockerl gekauft. Bis Tarvis sind wir noch auf der Autobahn gefahren.

Durchs Kanaltal fuhren wir bis San Daniele auf der Bundesstraße. Sehr geringes Verkehrsaufkommen. Darum von der imposanten Landschaft viel mehr gesehen, als bei bisherigen Fahrten auf der Autobahn.

Abends besichtigten wir die Altstadt von San Daniele. Übernachtung auf dem dortigen kostenlosen Stellplatz mit Ver- und Entsorgung. Außer uns nutzten dies nur 5 andere Wohnmobile.

Am 31.08. fuhren wir auf Bundesstraßen über Portogruaro nach Venedig. Außer in Venedig selbst, waren wir ziemlich allein auf der Straße. Bisher hatten wir leider nie die Zeit die schönen Orte und Städte in Venetien anzuschauen.
Ist doch klass wenn man Zeit hat.

Weiter ging’s über Ferrara nach Bologna. Sehr interessante Strecke. Das  gesamte Kanalsystem und Po-Delta in der Nähe von Adria sollte man zumindest einmal gesehen haben.

Nach Bologna ging’s auf großteils gut ausgebauten, schönen Straßen ins Gebirge. An Sasso Marconi mit seinen prachtvollen Villen vorbei über den Paso di Colina nach Pistoia.
Den Ort wollten wir eigentlich besichtigen um dort zu Übernachten. Aber mein Internetzugang von 3 funktionierte leider nicht, darum keine Stellplatzsuche.
Also fuhren wir weiter an der Therme von Monte Cattini vorbei bis Altopascio. Dort entdeckten wir durch Zufall einen großen Parkplatz (N 43.81560° O 10.67691°) auf dem wir schön übernachten konnten.

Heute am 01.09. fuhren wir gleich zum Hafen in Livorno. Bei Mobbylines buchten wir für morgen 8h die Überfahrt nach Olbia. Der Preis hat mich angenehm überrascht. 2 Personen Womo 7m 142,37€. Habe vorher in diversen Sardinienforen im Netz gelesen, heuer irrsinnig teuer. Die Fahrt kostet Hin und Zurück zwischen 600- 800€.

Momentan stehen wir ca. 10km südlich von Livorno in der Sonne am Fels und Kiesstrand. Abends werden wir zum Hafen fahren laut Mobby-Schalter-Info können wir im Hafen übernachten, müssen aber bereits um6h30 am Abfahrtsterminal sein.
Überfahrt von Livorno nach Olbia
Im Hafen von Livorno übernachtet und pünktlich um 6h30 zum Abfahrtsterminal  gefahren. Unser Schiff war bereits da, riesiger Kahn, 179m lang 23m breit irrsinnig hoch trotzdem 29kn schnell.
Wir legten bereits um 7h45 ab und kamen trotzt rauer See pünktlich um 13h55 in Olbia  an.

Nur das Womo in den diversen Decks wiederzufinden war nicht ganz einfach. Ein Crewmitglied schickte uns leider ins falsche Deck. Trotzdem kamen wir gut wieder runter und haben uns bereits auf einem Stellplatz (Lido del Sole Sud) dessen Koordinaten im Schulz leider falsch angeführt sind gemütlich gemacht und als Griechenlandfans Souvlaki auf unserem Holzkohlengrill zubereitet. Ein Festessen auf Sardinien.  (Die richtigen Koordinaten lauten N 40.90212°   O 9.59319°)

Es ist  auch jetzt um 18h30 noch immer schön warm leider jedoch etwas diesig und gewittrig.

Samstag 03.09.2011
3 Stick funktioniert hervorragend zumindest in der Gegend um Olbia.

Sind seit gestern in der Nähe von Murta Maria. Wetter wesentlich besser als vorhergesagt. Vormittags gab’s noch einige Wolken, sonst jedoch den ganzen Tag Sonnenschein. Um 20h30 gab’s ein kleines Gewitter aber nur ein paar Tropfen Regen nach 5 Minuten war’s schon vorbei. Temperatur jedoch noch immer 30° Wasser geschätzt ca. 25°C. Morgen geht’s laut Wetterbericht bei Wolken und etwas Regen weiter.

Hoffe ideal für Besichtigungen wenn es nicht so heiß ist. Möchten uns die Gegend bis Posada eventuell bis Orosei anschauen.

Sonntag 04.09.2011
Von Murta Maria ging’s der Küste entlang mit schönen Ausblick auf die Insel Tavolara und Molara nach San Teodoro. Dort auf die Autobahn bis nach Posada.
Die Häuser in Posada drängen sich mit verwinkelten Gassen um den Burgberg wo das Castello di Fava steht.

Das Judikat Gallura hatte die gewaltige Wehranlage im 12.Jahrhundert als Trutzburg gegen Aragon errichtet. Vom Turm hat man eine wunderbare Aussicht auf die großen Schleifen des mäandernden Riu Posada. Im Südwesten sieht man den 1127m hohen Monte Albo.

Die Bauern um Posada waren die letzten Leibeigenen der katholischen Kirche. Die Päpste kämpften erbittert um dieses Privileg.
Auf den Bildern sieht man auch dass in der Gegend vor kurzem verheerende Brände wüteten.

Da sich das Wetter an die Vorhersage „bewölkt“ hielt nutzten wir den Tag und fuhren weiter an Nuoro und Oliena vor bei nach Orgosolo dem ehemaligen Banditennest in den Bergen der Sopramonte.

In der Gegend wird auch viel Wein angebaut. Die Straße von Oliena nach Orgosolo wurde erst Ende der 90iger Jahre asphaltiert weil die Insel und Staatsregierung kein Interesse hatte die Gegend zu erschließen.



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